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Millau, Salzburg (APA, SN) - Der Salzburger Extrem-Springer (Base-Jumper) Felix Baumgartner ist am Freitag in Südfrankreich von der noch nicht ganz fertig gestellten höchsten Brücke der Welt gesprungen. Dazu erklomm der 34-Jährige das Bauwerk heimlich bei Dunkelheit - er kletterte 230 Meter eine Stütze hinauf. Baumgartner hatte zuletzt im Juli 2003 international Aufsehen erregt, als er mit einem selbst konstruierten Fluggerät den Ärmelkanal überquerte.
Die höchste Brücke der Welt bei Millau über den Fluss Parne soll im November eröffnet werden. Sie hat eine Spannweite von rund zweieinhalb Kilometern, unterhalb des Bauwerks hätte der Eiffelturm Platz.
Zur Vorbereitung des Sprungs mit einem Fallschirm sondierte Baumgartner in der Nacht auf Donnerstag die Lage, Freitag um 1.00 Uhr startete er sein Vorhaben. Da beide Seiten der Brücke bewacht sind und rund um die Uhr gearbeitet wird, kletterte der Salzburger eine Stütze hinauf. Er trug dabei einen schwarzen Overall, um möglichst unsichtbar zu bleiben. "Ich hatte keine Sicherung und konnte mich nur an einer Metallschiene festhalten", erzählte der 34-Jährige. Nach mehreren Stunden in einer Eisenverschalung erhielt Baumgartner um 7.00 Uhr per SMS das Signal für den Absprung: Er kletterte auf die Fahrbahn und ließ sich in die Tiefe fallen.
Base ist die englische Abkürzung für vier Absprungkategorien: B (Building), A (Antenna - z.B. Sendemasten oder Türme ), S (Span, z.B. Brücken), E (Earth, z.B. Felswände).
Quelle: APA, SN http://www.salzburg.com/sn/salzburg/artikel/978313.html |
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